
Die Kinder treten ab einem Alter con 7 Jahren in das Zentrum ein und müssen dies mit dem erreichen des achtzehnten Lebensjahres konform mit dem Gesetz 8.069/90 (Estatuto da Criança e do Adolescente) wieder verlassen um in die Familie und den Arbeitsmarkt zurückzukehren. Aufgenommen werden nur Jungen die aus ärmlichsten Verhältnissen und problematischen Familien stammen oder bereits auf der Strasse leben.
Im Zentrum bieten wir neben der Grundschulausbildung der 1- 4 Serie auch Nachhilfeunterricht und Berufsausbildungen in den Bereichen: Speiseeisherstellung, Schreinerei, Möbeltischlerei, Bäckerei und Siebdruck.
Daneben gibt es Unterricht in Kunst und Kultur wie: Perkussion (Afro Band), Gitarre, Keyboard, Schlagzeug, Capoeira, Malerei und Informatik. Zur entwicklung der Kinder und Jugendlichen bieten wir verschiedene Sportaktivitäten, Ausflüge und Erholungszeit sowie medizinische Betreuung durch Ärzte, Zahnärzte und Psychologen.
In der vorherigen Stätte des Zentrums im Stadtteil Jacintinho/- Maceió arbeiten wir mit den Bewohnern, besuchen Kindergärten helfen bei der Alphabetisierung und Organisation von sozialpolitischen Veranstaltungen.
Die aktuelle verantwortliche Präsidentin ist Frau Giovanna Ambrósio. Die Einrichtung lebt von Spenden aus der Wirtschaft und von Privatpersonen aus Brasilien und dem Ausland.
Partner und finanzieller Unterstutzer ist seit dem Beginn das „Instituto das Pobres Filhas da Visitação“

Charakteristik der Zielgruppe
1°. Herkunft aus Maceió, Marechal Deodoro oder anderen Gemeinden in der Nähe.
2°. Eintritt in das Zentrum über unsere Sozialarbeiter die auf der Strasse arbeiten, durch hinweise von Mitarbeitern andere NGO’s welche im gleichen Rahmen arbeiten.
3°. Alter für den Eintritt zwischen 7 und 14 Jahren. Es werden nur Jungen akzeptiert.
4°. Soziale Situation miserabel oder bereits auf der Strasse lebend.
Angebotene Kurse und Aktivitäten
Berufsausbildungen in den Bereichen: Speiseeisherstellung, Schreinerei, Möbeltischlerei, Bäckerei, Koch und Gärtner.
Diese Kurse sollen dem Absolventen mit 18 Jahren die Möglichkeit geben in ein Arbeitsverhältnis zu kommen. Neben der eigentlichen Qualifizierung ist eine Ausbildung ein wesentlicher Faktor zur Steigerung des Selbstwertgefühls.
Kurse in Kunst und Kultur: Perkussion, Gitarre, Keyboard, Schlagzeug, Capoeira, Malerei auf Stoff, Kachelgestaltung und anderen.
Die Entwicklung dieser Aktivitäten tragen zur einer Steigerung des Selbstbewusstseins bei und insbesondere durch die musikalischen Aktivitäten konnten wir einigen drogenabhängigen Jungen (schnüffeln von Schumacherleim) eine neue Lebensperspektive aufzeigen. Mit der gemeinsamen Arbeit des, Malens und der Herstellung von kunsthandwerklichen Erzeugnissen verbessert sich das individuelle soziale verhalten und das Gruppenverhalten.

Schulunterricht
Grundschulunterricht und Nachhilfe für die 1- 4 Serie (Centrum Barra Nova)
Mittelstufenunterricht der 5-8 Serie (Gemeindeschule)
Oberschule (staatliche Schule oder Private Schulen)
Informatikunterricht: Der Informatikunterricht ist für alle Bürger der Gemeinde offen.
Hervorzuheben bleibt, dass fast alle Schüler ein nicht dem Schuljahr entsprechendes Alter haben. Oft beginnen Schüler erst mit fortgeschrittenem Alter die Grundschule. Dies hat zur folge, dass in den Klassen unterschiedlichste Generationen zusammen sind. Diese Situation erfordert ein besonderes Verständnis der Lehrer und Ausbilder.
Die ausgeübten Aktivitäten des Zentrums werden regelmäßig in pädagogischen Treffen analysiert und verbessert.
Klarstellen möchten wir, dass eine Schulausbildung in einer privaten Schule über ein privat gestiftetes Stipendium eine gute Schulausbildung ermöglicht.

Sport und Freizeit
Sportunterricht, Fußball, Volleyball, Basketball, Handball.
Ausflüge, Kulturfeste und Feiern.

Abschließende Bemerkungen
Die in der Institution entwickelte Arbeit wird durch eine praktische Methodologie interdisziplinär und qualitativ unterstützt. Unsere Aktivitäten orientieren sich am Prinzip der partizipativen Arbeit im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontext.Es existieren verschieden Herausforderungen für das Centro de Formaçaõ Santa Rosa de Lima wobei die größte immer die Distanz innerhalb der Familien unsere Schüler,
konfrontiert mit Ihrem Schicksal welches geprägt ist durch Armut, Krankheit Hoffnungslosigkeit und Gewalt ist.
Die durch das Zentrum Barra Nova entwickelte Arbeit, wie in der Gemeinschaft Santa Rosa de Lima und auch im Stadtteil Jacintinho funktioniert durch die Verbindung aller Beteiligten wie den Koordinatoren, den Angestellten, den Spendern und Ehrenamtlichem Helfern der Institution.

Voltar |